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Was ist ein wandmontierter Netzwerkschrank?

A Wandmontierter Netzwerkschrank ist ein kompakter Schrank, der an einer Wand oder Säule montiert wird. Es wird hauptsächlich für die zentrale Bereitstellung und Verwaltung von Netzwerkgeräten (wie Switches, Routern und Glasfaser-Patchpanels) verwendet. Sein Design vereint Platzeinsparung und Geräteschutz und eignet sich daher für kleine und mittlere Netzwerkumgebungen.

1. Merkmale eines wandmontierten Netzwerkschranks
Raumoptimierung
Mit einer typischen Tiefe von 300 bis 600 mm und einer Höhe von 400 bis 1200 mm eignet es sich für beengte Räume (z. B. Büros, Flure und Niederspannungs-Elektroräume).
Es kann an einer Wand oder an einer Säule montiert werden, wodurch Platz auf dem Boden eingespart wird.

Strukturelles Design
Material: Kaltgewalzter Stahl (Mainstream) oder Aluminiumlegierung, ≥1,2 mm dick, rostbeständig und stoßfest.
Belüftung und Kühlung: Öffnungen oben/unten oder mit Ventilator ausgestattet (einige Modelle unterstützen Zwangsbelüftung).
Sicherheit: Abschließbare Vordertür (seitlich oder vorne und hinten öffnend), um das Eindringen von Staub und Fremdkörpern zu verhindern.

Kompatibilität
Standardmäßige 19-Zoll-Rackbreite (482,6 mm), unterstützt die U-Montage (1 HE = 44,45 mm).
Bietet Platz für Geräte wie Switches, Router, PDUs und Glasfaser-Anschlusskästen.
Ausgewählte Modelle unterstützen die Erweiterung mit Zubehör wie Vorrichtungen, Kabelmanagement-Racks und Erdungsklemmen.

2. Vorsichtsmaßnahmen für die Installation eines wandmontierten Netzwerkschranks
(1) Vorbereitungen vor der Installation
Bestätigen Sie den Wandtyp und die Tragfähigkeit
Massive Wand (Beton-/Ziegelwand): Verwenden Sie M8- oder M10-Spreizdübel (jeder Bolzen hat eine Tragfähigkeit von ≥20 kg).
Gipskartonplatte/leichte Trennwand: muss am Innenkiel positioniert werden, oder es muss ein hinterer Stützrahmen (z. B. ein Stahlrohrträger) installiert werden.
Stahlkonstruktionswand: Verwenden Sie selbstschneidende Schrauben oder angeschweißte Halterungen.
Überprüfen Sie die Unversehrtheit des Schrankzubehörs
Stellen Sie sicher, dass die Montagehalterungen, Schrauben, Schlüssel und anderes Zubehör vollständig sind.
Prüfen Sie, ob die Schrankmaße (Höhe × Breite × Tiefe) mit dem Plan übereinstimmen.
Werkzeugvorbereitung
Bohrmaschine, Wasserwaage, Drehmomentschlüssel, Laser-Entfernungsmesser (Ausrichtung sicherstellen).

(2) Auswahl des Installationsorts
Platzbedarf
Reservieren Sie ≥60 cm Betriebsraum vor dem Schrank und 30 cm Freiraum zur Wärmeableitung an der Oberseite.
Vermeiden Sie die Installation in der Nähe von Feuchtigkeits- und Hochtemperaturquellen (z. B. neben einer Heizung) oder Vibrationsquellen (z. B. einem Außengerät einer Klimaanlage). Höhenplanung
Die Unterseite sollte ≥30 cm über dem Boden liegen (feuchtigkeitsbeständig und trittfest), und die Oberseite sollte 2 m nicht überschreiten (pflegeleicht).

(3) Installationsschritte und Spezifikationen
Markieren Sie die Position der Installationslöcher mit einer Wasserwaage und stellen Sie sicher, dass die horizontale Abweichung des Schranks ≤2 mm/m beträgt.
Der Bohrdurchmesser ist etwas kleiner als der des Dehnbolzens (z. B. Bohren eines Φ10-mm-Lochs für einen M8-Bolzen).
Massive Wand: Alle Dehnschrauben müssen festgezogen sein und das freiliegende Gewinde muss ≤ 5 mm sein.
Leichtbauwand: Die Halterung muss mindestens zwei Kiele überspannen, mit ≥4 Befestigungspunkten auf jeder Seite.
Montage des Schrankes
Zwei Personen arbeiten zusammen, um das Gehäuse anzuheben, es am Halterungsschlitz auszurichten und es dann langsam abzusenken.
Stellen Sie sicher, dass zwischen dem Schrank und der Wand kein Spalt besteht und dass sich die Tür reibungslos öffnen und schließen lässt.
Verwenden Sie einen 6 mm² großen gelbgrünen zweifarbigen Draht, um die Erdungsklemme des Schranks mit dem Erdungsnetz des Gebäudes zu verbinden, mit einem Erdungswiderstand von ≤4 Ω.

3. Häufige Installationsfehler und wie man sie vermeidet

Probleme Risiken Lösungen
Lockere Schrauben Kabinett fällt Markieren Sie die Schraubenpositionen nach der Installation und führen Sie regelmäßige Inspektionen durch
Keine oder schlechte Erdung Blitzschaden an der Ausrüstung Messen Sie den Erdungswiderstand mit einem Multimeter
Kabel sind verheddert und ungebunden Schlechte Wärmeableitung/schwierige Wartung Kabelkanäle einbauen und Kabel schichtweise binden
Überlastung der Ausrüstung Deformierte Klammern Das Gesamtgewicht (inkl. Kabel) darf 80 % des Nennwertes nicht überschreiten.